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Archiv: Weiterbildung 2017

Rückblick auf unsere öffentlichen Weiterbildungstage vom 4. bis zum 8. Dezember 2017:

 

Unser Thema: herausforderndes Verhalten

 

In dieser Weiterbildung haben wir uns mit den Folgen von herausforderndem Verhalten und einer professionellen Interventionsmethode auseinander gesetzt.

 

In der Begegnung mit Menschen mit Autismus Spektrum Störungen und Intelligenzminderung werden wir immer wieder mit herausforderndem Verhalten konfrontiert. Oft können wir dieses nicht deuten und sind unsicher, wie wir damit umgehen sollen.

 

Um den Ursachen auf den Grund zu kommen, ist es wichtig, dass wir die Situation besser verstehen, in der sich die Person mit Autismus befindet. Wir müssen uns fragen:

– ist ihre Umwelt für sie klar?
– hat sie eine Möglichkeit zu kommunizieren?

 

Für die Person selber kann das herausfordernde Verhalten gravierende Folgen mit einer Beeinträchtigung der Lebensqualität nach sich ziehen.

Das Verhalten gefährdet die Integration in die Gesellschaft und kann zu einem Verlust von sozialen Beziehungen sowie zu Freiheitseinschränkungen führen. Oft gibt es einen Teufelskreis, indem die zunehmenden Einschränkungen selbst zum Auslöser von herausforderndem Verhalten werden und dadurch zu einem weiteren Abbau der Lebensqualität führen.

 

Im Umgang mit herausforderndem Verhalten braucht es deshalb ein Umdenken:

  • nicht die Person ist das Problem, sondern die Person hat ein Problem! 
  • sie braucht Unterstützung, um ein angepasstes, sozialverträgliches Verhalten erlernen zu können.

 

Ziel der Weiterbildung

Eine Methode kennenlernen, welche uns hilft zu verstehen, welche Funktion ein gezeigtes Verhalten hat, welche Lösungsansätze wir mit der Person erarbeiten können und wie wir diese Person dabei unterstützen, ein adäquates Verhalten zu zeigen. Wir arbeiten mit vielen praktischen Beispielen.